Eigennamen und Übersetzung
Carsten Sinner & Christian Bahr (Hrsg.)

Beiträge zur Lexikographie
und Namenforschung 11 (BLN 11)

2021 · kartoniert · 229 Seiten

ISBN 978-3-935536-12-7

48,00 €
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Erscheint Oktober 2021 / Einführungspreis bis 15.10.2021: 48 EUR statt 64 EUR



Die Frage nach dem Umgang mit Eigennamen in der Übersetzung ist ein Klassiker, der Laien und Fachleute gleichermaßen interessiert und beschäftigt hat. In Hinblick auf die Übersetzung von Eigennamen oder die Verwendung von Namen in der Übersetzung wird immer wieder auf die karge Forschung verwiesen. Die existierenden Darstellungen sind zudem häufig widersprüchlich und unsystematisch, was schon daran ersichtlich ist, dass die Ansichten über die Übersetzung von Eigennamen von der kategorischen Verneinung ihrer Übersetzbarkeit bis hin zu ausführlichen Darstellungen über die zahlreichen Möglichkeiten der Übersetzung von Eigennamen reichen.

Der vorliegende Band soll diesbezüglich Abhilfe schaffen. Im theoretischen Teil wird eine bislang unerreichte Systematisierung existierender Positionen und dabei eine Richtigstellung zahlreicher ungenauer oder unzutreffender, oft unreflektiert übernommener Ansichten vorgenommen. Ausgehend von einer disziplinhistorischen Darstellung mit einem Schwerpunkt auf den Leipziger Beiträgen zur Namenübersetzung werden in weiteren Abschnitten grundlegende Fragen der Übersetzbarkeit und Übersetzung von Eigennamen behandelt, die auch die oft vernachlässigte Frage der Aussprache einbeziehen.

In einer Reihe von Untersuchungen zu einzelnen Themenbereichen und Textsorten, die von renommierten Wissenschaftlern aus den jeweiligen Fachbereichen vorgenommen wurden, werden neueste Forschungsergebnisse zu Namen und Übersetzung in literarischen Texten, in Rechtstexten und im Kontext von Mehrsprachigkeit und Minderheitensprachen vorgestellt.

Das Buch richtet sich an Übersetzungswissenschaftler und Namenforscher, Fachübersetzer, Literaturübersetzer, Journalisten und Lektoren, die in ihrer beruflichen Tätigkeit immer wieder mit dem Problem der Verwendung fremder Eigennamen konfrontiert sind. In Anbetracht der behandelten Teilbereiche ist der Band auch für Literaturwissenschaftler, Juristen und Soziolinguisten mit einem entsprechenden Interesse an Eigennamen von großem Nutzen.